GUZSZ-Mitglieder kennen lernen

Sehr geehrte Frau Obersteller, Sie sind Genossenschaftsmitglied seit dem 01.07.2016. Stellen Sie sich und Ihr Unternehmen doch bitte kurz vor.

Seit 2009 bin ich in der Versicherungswirtschaft tätig. Im Jahr 2013 habe ich erfolgreich meinen Abschluss zur Fachwirtin für Versicherungen und Finanzen mit dem Schwerpunkt Sachversicherungen vor der IHK abgelegt. Ich war für ein großes Versicherungsunternehmen als Versicherungsbeauftragte Sachversicherung in einer Bank tätig.

Heute bin ich selbstständige Versicherungsmaklerin und biete Interessenten*innen eine Beratung an, die sich auf eine Auswahl von unterschiedlichen Versicherungsunternehmen bezieht. Die Beratung ist natürlich kostenlos. Auf meiner Homepage www.s-o-versicherungsmaklerin.de biete ich mehrere Onlinerechner an, mit denen die Interessenten*innen selber Tarife und Versicherungsunternehmen vergleichen können.
Alles kostenlos und unverbindlich.

Wollen Sie uns verraten, was Sie motiviert hat, zu gründen?

Mein Wunsch, Unternehmerin zu werden, hat sich nach und nach entwickelt. Als Angestellte in einem Unternehmen gibt es sicherlich viele Vorteile, aber wer auf lange Sicht eigene Strategien oder Ideen verwirklichen möchte und ein überdurchschnittliches Einkommen anstrebt, wird auf Dauer mit einem Arbeitsvertrag nicht glücklich.

Sie haben kürzlich Ihr berufsbegleitendes Studium der Business Administration erfolgreich abgeschlossen. Wir gratulieren ganz herzlich!
Uns würde interessieren, vor welche Herausforderungen das berufsbegleitende Studium Sie gestellt hat und welche Botschaft Sie den Frauen mit auf den Weg geben wollen, die daran denken, ein berufsbegleitendes Studiu
m aufzunehmen?

Meine Unzufriedenheit mit meiner Situation hat mich zu dem berufsbegleitendem Studium Bachelor of Arts Business Administration geführt. Am Anfang standen für mich persönlich lediglich der akademische Abschluss und das Wissen über die Betriebswirtschaft im Vordergrund. Doch am Ende des Studiums stellte ich einen unerwarteten positiven Nebeneffekt fest. Ich habe mit Freude Neues gelernt und mich persönlich weiterentwickelt. Das alles brachte neue Impulse für meine Gedanken, die mir kein Arbeitgeber oder Arbeitsalltag liefern kann. Natürlich gilt das bekannte Sprichwort: „Ohne Fleiß kein Preis“.

Ein berufsbegleitendes Studium kostet Zeit, Geld und vor allem Verzicht auf Freizeit für einen längeren Zeitraum. Um das alles auszuhalten und am Ball zu bleiben, spielt die Motivation eine wesentliche Rolle. Meine Motivation: Zu wissen, dass ich damit einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Mitbewerbern erlangen werde und dass diese Investition zur Erweiterung meiner Kernkompetenzen dient. Neben anderen Erfolgsfaktoren gehören das Wissen und die Kernkompetenzen von Menschen zu den wichtigsten Ressourcen eines Unternehmens. Natürlich ist ein Studium nicht die Garantie für großes Einkommen und letztendlich zählt dass, was man selbst daraus macht.

Ich würde wieder berufsbegleitend studieren, wenn ich für mich einen Mehrwert in dem Studiengang sehe und das Wissen für die Praxis benötige.

Vielen Dank für das Gespräch, Frau Obersteller!